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Experimentalbühne im E-Werk

heute: 23.09.2019, 20:36 Uhr

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Experimentalbühne im E-Werk

Freiburger Schauspielschule / FSS


rezension

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...was die Presse sagt:

Ungeheurer Druck auf allen Ebenen

Das psychologisches Kammerspiel "Maria Stuart" auf der Experimentalbühne des E-Werks.

Ein riesiges Kreuz leuchtet in der Tiefe der Experimentalbühne des Freiburger E-Werks, aus dem Off tickt eine Uhr, die Spieler in historisch anmutenden Kostümen sitzen wie eingefroren auf schwarzen Kisten, die im leeren Raum verteilt stehen. "Ist es geschehen? Ist es nicht? Mir graut vor beidem!", so die ersten Worte, gesprochen von Nora Zoé Haak, die mit Krone in der Lockenpracht Elisabeth I. gibt. Sie wartet auf die Hinrichtung ihrer Kusine und größten Widersacherin. "Maria Stuart – ein Traumspiel nach Friedrich Schiller" ist der Titel dieser Inszenierung von Dramaturg und Regisseur Dirk Schröter mit Studierenden der Freiburger Schauspielschule, die nicht nur in puncto enormer Textfülle samt verschachtelter Wortkaskaden beeindrucken, sondern auch 90 Minuten lang mit Bühnenpräsenz und Ausdruckskraft.

Dabei lässt Schröter sein Königinnen-Drama vor allem entlang der historischen Fakten erzählen und hat dafür Schillers opulentes Drama auf ein psychologisches Kammerspiel mit nur fünf Figuren heruntergebrochen. Deren Darsteller allerdings sind alle ständig auf der Bühne und wie bei einem Familienstellen in Beziehung, ob nonverbal oder in leidenschaftliche Diskussionen verstrickt.

Die Geschichte ist bekannt – es geht um Macht, Glaube und Liebe, komprimiert in zwei starken Frauenfiguren unter ungeheurem Druck auf allen Ebenen. Aufrecht und glühend spielt Victoria Sonntag ihre Maria Stuart, die nach zwanzigjähriger Haft nun auf Elisabeth I trifft. Beide haben ein Alter Ego zur Seite: Moira Pawellek spielt mit clownesker Mimik, Halskrause und überdimensioniertem Reifrock den diabolischen Cecil, Jeanine Amacher die warmherzige und resolute Hanna. Als dann noch Max Färber als Mortimer die Gefühle beider Frauen aufmischt, nimmt der Konflikt Fahrt auf. Am Ende ist Elisabeth I. das erste Mal alleine auf der Bühne – ihren Frieden hat sie nicht gefunden. Eine spannende Geschichtsstunde, bei der jedes Wort und jede Geste weiter ins emotionale Labyrinth führt, aus dem es trotz Zickzackwendungen keinen Ausweg gibt.

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Badische Zeitung (Marion Klötzer), 2. Mai 2018

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